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Gerd Scherm: Das Labyrinth — die Fortsetzung der Zauberflöte

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Was geschieht, nachdem sich der letzte Vorhang in der Zauberflöte gesenkt hat? Regiert Sarastro weiter? Sind Tamino und Pamina glücklich? Was treiben Papageno und Papagena? Wie heißt eigentlich die Königin der Nacht? Wer sind die drei Damen? Und was wurde aus Monostatos? Der Autor und Freimaurer Gerd Scherm hat sich in seinem Opernlibretto »Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil« damit beschäftigt.

Die Frage nach dem Fortgang der Geschichte wurde schon früh nach Mozarts Tod im Jahr 1791 gestellt. Der erste, der sich um eine Fortschreibung bemühte, war Johann Wolfgang Goethe. Bereits 1795 begann er seine Arbeit an „Der Zauberflöte zweiter Teil“, die er jedoch drei Jahre später abbrach. Grund dafür war wohl nicht, wie kolportiert, „die Ermangelung eines adäquaten Komponisten“, sondern die Kunde aus Wien, dass Emanuel Schikander selbst das Libretto für eine Fortsetzung verfasst und den Komponisten Peter von Winter für die Vertonung gewonnen hatte. Die beiden traten 1798 mit einer recht wirren „großen heroisch-komischen Oper“ mit dem Titel „Das Labyrinth oder der Kampf mit den Elementen“ vor das Publikum. Darin jagte der erbarmungslose Librettist Tamino und Pamina sowie Papageno und Papagena durch endlose Prüfungen, deren Sinn sich nicht einmal anwesenden Freimaurern erschloss, verspann sie in undurchschaubare Intrigen und ließ dabei jede Menge Blitze gegen Sarastro und die Seinen abfeuern.

1826 schließlich verfasste Franz Grillparzer die Satire „Der Zauberflöte zweiter Teil“. Darin hat die Königin der Nacht mit Monostatos an ihrer Seite die Macht übernommen und sorgt mit einer Horde von Affen, Bären, einem Elefanten und einer Schlange für Ordnung. Sarastro wird zum Kanzleisekretär mit einem Hungerlohn von 300 Gulden, der ihm nicht einmal mehr das geliebte Tabakrauchen erlaubt. Diese humorvolle Zeitkritik war allerdings nie zur Vertonung gedacht. 

Danach folgten zwar immer wieder musikalische Reminiszenzen unterschiedlichster Komponisten, jedoch kein weiterer dramatischer Versuch einer Fortschreibung.

Der Lyriker und Dramatiker Gerd Scherm und der Komponist Franck A. Holzkamp arbeiteten schon bei verschiedenen Projekten zusammen und dabei entstand die Idee für die Oper „Das Labyrinth – Der Zauberflöte zweyter Theil“. Die altmodische Schreibweise soll bewusst auf den berühmten Vorläufer verweisen, um das Projekt als Fortschreibung einzuordnen. Nun sind Libretto und Komposition vollendet und warten auf die szenische Aufführung. 

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